Aktuelles
Premiere im Reallabor: erstmals ferngesteuertes Fahrzeug
Ein weiterer Meilenstein für die Forschungsinitiative REAKT: Am 18. Juni 2026 ist erstmals ein Schienenfahrzeug vollständig ferngesteuert gefahren. Zum Einsatz kam die Forschungsdraisine der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die maßgeblich von den Studierenden Rajib Chandra Das und Jette Petzold entwickelt wurde. In einem geschützten Streckenabschnitt zwischen Lütjenburg und Friederikenthal legte das Fahrzeug mehrere Kilometer zurück – gesteuert wurde es dabei nicht vor Ort, sondern direkt aus dem Hochhaus der Universität Kiel.
Für die Forschungsgruppe rund um Prof. Dr. Reinhard von Hanxleden ist die Premiere ein besonderer Erfolg. Sie macht sichtbar, wie aus studentischer Entwicklungsarbeit, universitärer Forschung und der Infrastruktur der REAKT Innovationscommunity konkrete Anwendungen auf der Schiene entstehen.
Erstes Dach über dem Kopf: Fahrzeughalle in Lütjenburg fertiggestellt
Die Infrastruktur auf der REAKT-Forschungsstrecke Malente–Lütjenburg wächst weiter: Am Endbahnhof Lütjenburg ist in den vergangenen Monaten eine erste Fahrzeughalle entstanden und inzwischen abgenommen worden. Damit hat das Reallabor erstmals ein festes Dach über dem Kopf.
Errichtet wurde die Halle mit Unterstützung einer Förderung der AktivRegion Ostseeküste. Eigentümerin ist die Hein Lüttenborg Bahnstreckenverwaltungsgesellschaft mbH (HLB), genutzt wird sie vom Verein Historische Eisenbahn Holsteinische Schweiz e. V. (HEHS) sowie von der Forschungsplattform der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Der MAN-Triebwagen des HEHS hat dort bereits seinen geschützten Standort gefunden; zugleich bietet die Halle wichtige Voraussetzungen für die weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeit vor Ort.
ACCESS: Neues Projekt vernetzt Bahn, Bus und Fahrrad im ländlichen Raum
Die REAKT Innovationscommunity begrüßt ein weiteres neues Projekt: ACCESS entwickelt ein umsetzungsreifes Gesamtkonzept zur Verlagerung von Personen- und Kleingüterverkehren auf Bus, Bahn und Fahrrad – und legt damit die Grundlage für einen wirklich nutzbaren Umweltverbund entlang der reaktivierten Bahnstrecke Malente – Lütjenburg.
Im Mittelpunkt steht ein taktintegriertes „Landbus"-System, das den Bahnverkehr feinerschließend ergänzt, sowie der Ausbau attraktiver Radinfrastruktur inklusive eines öffentlichen Leihfahrradsystems nach dem Vorbild der Sprottenflotte. Bahn und Bus sollen zudem Aufgaben in der ländlichen Kleingutlogistik übernehmen. Neben klassischen Linienverkehren werden On-Demand-Optionen und autonome Kleinbusse geprüft.
Alle Schnittstellen zwischen den Verkehrsmitteln – Bushaltestellen, Bike-&-Ride-Anlagen, Leihradstationen – werden auf verlustzeitfreie Reiseketten ausgerichtet. Die Konzepte sollen die politisch-administrativen Prozesse in den Kreisen Plön und Ostholstein sowie bei NAH.SH anstoßen und ein übertragbares Modell für Streckenreaktivierungen im ländlichen Raum schaffen.
Verbundkoordinator ist Prof. Dr. Heiner Monheim (SML e.V.), gemeinsam mit CAU Kiel, HAW Kiel, KielRegion GmbH, Fahrplangesellschaft B&B mbH und Interlink GmbH.
ACCESS wird von Juni 2026 bis November 2027 im Rahmen des DATIpilot-Förderprogramms des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. zur Projektbeschreibung von ACCESS
REAKT auf der Kieler Woche: Zukunft der Schiene zum Anfassen
Die Forschungsinitiative REAKT präsentiert sich am 21. Juni 2026 auf der Kieler Woche – eine der größten Sportveranstaltungen der Welt wird zur Bühne für Wissenschaft und Innovation aus Schleswig-Holstein.
Im Rahmen des Formats Science comes to town stellt Sven Ratjens die transdisziplinäre Forschungsarbeit einem breiten Publikum vor: Von 15 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher an der Kiellinie 5 in Kiel erfahren, wie auf einer stillgelegten Bahnstrecke in Schleswig-Holstein die Mobilität von morgen erforscht wird.
Am Sonntag, 21. Juni 2026, von 15 bis 16 Uhr an der Kiellinie 5, in der Höhe von der Kunsthalle. Eintritt frei.
Gemeinsam Transfer gestalten: DATIpilot Community-Werkstatt 2026 in Hannover
Vom 16. bis 17. Juni 2026 kamen 44 Teilnehmende aus 16 DATIpilot-Communities im „Werkhof” in Hannover zur ersten Community-Werkstatt des Jahres zusammen. Mit dabei waren auch Sven Ratjens und Daniel Klose vom REAKT-Managementteam.
Das Treffen war im Barcamp-Format organisiert, sodass die Communities eigene Themen und Fragestellungen aus der Praxis einbringen konnten. Entsprechend vielfältig waren die diskutierten Themen: Erfahrungen mit Formaten zum Communitybuilding und Wissenstransfer, Strategien zur Verstetigung der Community sowie die Abgrenzung zwischen Öffentlichkeitsarbeit, Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer, um nur einige Beispiele zu nennen.
„Die Werkstatt bot die Gelegenheit, zentrale Fragen eines Communitymanagements gemeinsam mit anderen DATIpilot-Communities zu bearbeiten – denn so unterschiedlich die Communities in ihren Themen sind, im täglichen Management sind wir doch alle mit denselben Herausforderungen konfrontiert“, sagt Projektmanager Daniel Klose. „Diesen Input nehmen wir mit nach Hause und werden daraus konkrete Ansätze für unsere REAKT-Community entwickeln.“
REAKTIVATOR: Ein neues Schienenfahrzeug für den ländlichen Raum
Die REAKT Innovationscommunity hat am 1. Juni ein neues Forschungsprojekt gestartet: REAKTIVATOR. Im Mittelpunkt steht eine grundlegende Frage für die Zukunft der Schienenmobilität im ländlichen Raum: Wie lässt sich ein Fahrzeug entwickeln, das leicht, energieeffizient, modular – und dabei für echte Nutzerinnen und Nutzer wirklich attraktiv ist?
REAKTIVATOR entwickelt dafür zwei offene Leichtbauschienenfahrzeuge auf einer skalierbaren Antriebsplattform, die je nach Einsatzfall mit unterschiedlichen Funktionsmodulen bestückt werden können. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Begegnungsverkehr auf eingleisigen Strecken. Statt langer Wartezeiten an Ausweichstellen sollen Passagiere künftig direkt von Fahrzeug zu Fahrzeug über die Stirnseiten wechseln können – ohne Bahnsteig, auch im On-Demand-Betrieb.
Verbundkoordinator Prof. Dr.-Ing. Henning Strauß von der HAW Kiel verbindet in dem Projekt technische Entwicklung und Human Centered Design. Industriedesign, intuitive Nutzerführung und digitale Interaktionskonzepte – etwa eine App zur Fahrzeugbestellung – werden von Beginn an gemeinsam mit der Fahrzeugtechnik gedacht. Das Ergebnis soll kein geschlossenes Endprodukt sein, sondern ein fahrender Demonstrator, der auf der Strecke Malente-Lütjenburg erlebbar wird und als offene Plattform weitere Forschungsprojekte zu Autonomie, Antrieb und Fahrgastinteraktion einlädt.
REAKTIVATOR wird von Juni 2026 bis Mai 2028 mit 741.000 EUR im Rahmen des DATIpilot-Förderprogramms des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. zur Projektbeschreibung von REAKTIVATOR
AutoJoin: Autonome Kopplung für die Schiene der Zukunft
Die REAKT Innovationscommunity startet ein neues Forschungsprojekt: AutoJoin. Das Projekt greift eine zentrale Frage für den zukünftigen Betrieb eingleisiger, ländlicher Bahnstrecken auf: Wie können kleine, teilautonome Fahrgastplattformen sicher miteinander umgehen, wenn sie auf freier Strecke aufeinandertreffen – ohne Ausweichmöglichkeit? AutoJoin entwickelt dafür ein integriertes System aus autonomer Fahrzeugsteuerung und intelligenter Kommunikation, das sichere Annäherung, Kopplung und Fernüberwachung der Plattformen ermöglicht.
Verbundkoordinator Prof. Dr.-Ing. Sven Tomforde von der Christian-Albrechts-Universität Kiel forscht gemeinsam mit der ADDIX GmbH an Sensorlösungen, Regelungsansätzen und einem Remote Operations Center, das Zustandsschätzungen und Trajektorienvorhersagen in Echtzeit liefert. Aufbauend auf den Daten und Erfahrungen aus dem Vorprojekt REAKT-DATA wird dabei auch die Übertragungsqualität verfügbarer Kommunikationsnetze prädiktiv bewertet. Die ADDIX GmbH bringt als Industriepartner ihre Expertise im Bereich Kommunikationsinfrastrukturen und Remote Monitoring ein.
Erprobt werden die Ergebnisse im Reallabor Bad Malente – Lütjenburg. AutoJoin wird von Juni 2026 bis Dezember 2028 mit 350.000 € im Rahmen des DATIpilot-Förderprogramms des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. zur Projektbeschreibung von AutoJoin
Projektstart: RAILRATE entwickelt Bewertungstool für Bahnreaktivierungen
Wie lassen sich die wirtschaftlichen Impulse bewerten, die mit der Reaktivierung eingleisiger Bahnstrecken im ländlichen Raum einhergehen? Das Projekt RAILRATE hat sich zum Ziel gesetzt, ein digitales Bewertungstool dafür zu entwickeln.
Im Fokus steht dabei eine technologieoffene und praxisnahe Analyse, die neben klassischen Mobilitätsdaten erstmals auch tourismusbezogene Faktoren systematisch berücksichtigt. So entsteht ein innovatives Assistenzsystem, das unterschiedliche Szenarien vergleichbar macht und aufzeigt, unter welchen Bedingungen ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist.
Das Tool wird exemplarisch an der Strecke Malente–Lütjenburg erprobt und kombiniert Strukturdaten, Mobilitätskennzahlen sowie tourismusspezifische Indikatoren. Ziel ist es, Kommunen, Verkehrsverbünden und weiteren regionalen Akteuren eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken an die Hand zu geben.
Das Projekt RAILRATE läuft von Mai 2026 bis Oktober 2027 und wird im Förderprogramm DATIpilot mit rund 200.000 Euro gefördert. Beteiligt sind die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL), das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (Fraunhofer IOSB-INA), das Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) GmbH sowie der RailCampus OWL e. V. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr.-Ing. Benedikt Latos, Professor im Fachgebiet Produktionswirtschaft an der TH OWL. zur Projektbeschreibung von RAILRATE
Forschungsstrecke und Eisenbahnbetrieb im Schichtmodell
Die vor 50 Jahren stillgelegte Bahnstrecke Malente–Lütjenburg wurde zuletzt ausschließlich als Draisinen- und Forschungsstrecke genutzt. Durch die im April 2026 abgeschlossenen Maßnahmen zur Inwertsetzung kann die Strecke aber künftig eisenbahnrechtlich wieder vollständig in Betrieb genommen werden. Durch die Kombination aus Schottereinbau, Schwellentausch und Gleisstopfen wurde die Strecke auf ein Niveau gebracht, das den Anforderungen des Eisenbahnbetriebs gerecht wird.
Im nächsten Schritt wird die Hein Lüttenborg Bahnstreckenverwaltungsgesellschaft mbH den Betrieb als vollwertige Eisenbahn beantragen. Kernelement des Konzepts ist die strikte Trennung zweier Betriebsmodi: Im „Forschungsmodus" steht die Strecke der REAKT Innovationscommunity für Testfahrten und Versuchsreihen zur Verfügung, im „Eisenbahnmodus“ verkehrt der MAN-Schienenbus VT 23 an ausgewählten Tagen als touristisches Angebot. Beide Modi schließen sich zu jedem Zeitpunkt vollständig aus.
Dieser duale Charakter einer Strecke wäre in dieser Form einzigartig und bietet für unsere Community hochinteressante Forschungsmöglichkeiten.
Ausgearbeitet und ermöglicht wurde das Betriebskonzept in besonderem Maße durch die beiden beteiligten Eisenbahnbetriebsleiter Christian Bünger vom Verein Historische Eisenbahn Holsteinische Schweiz und Ingo Dewald von der eisenbahn.jetzt GmbH. Die eisenbahn.jetzt GmbH zeichnet sich für die Betriebsleitung der Bahnstrecke Malente-Lütjenburg verantwortlich und wird auch den Forschungsbetrieb koordinieren.
Sven Ratjens, Mitglied des operativen Managements von REAKT Innovationscommunity, sagt: „Wir freuen uns über die sehr gute und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit den beteiligten Aufsichtsbehörden, insbesondere der Landeseisenbahnaufsicht des Landes Schleswig-Holstein. Der Austausch ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen und einer sehr guten Kommunikationsbasis. Eine solch gute Zusammenarbeit auch mit den Behörden und Kommunen ist unabdingbar für ein solch besonderes Projekt.“
Neues REAKT-Projekt gestartet: ISA
Zum 1. Mai 2026 ist das Projekt „Intelligente Sicherheits- und Assistenzsysteme für Fahrgäste in autonomen Nahverkehrszügen“ (kurz ISA) gestartet. Die Partner entwickeln ein intelligentes System, das Fahrgäste in autonomen Zügen unterstützt, ihre Sicherheit erhöht und eine direkte Kommunikation ermöglicht.
ISA kombiniert zwei zentrale Technologien: eine KI-gestützte Situationserkennung per Kamera sowie eine sprachbasierte Assistenz auf Basis von Large Language Models (LLMs). So können kritische Situationen früh erkannt und passende Reaktionen ausgelöst werden – etwa durch Kommunikation mit Fahrgästen oder das Einschalten einer Leitstelle.
„Das Projekt trägt dazu bei, Vertrauen in autonome Verkehrssysteme zu stärken und deren Einsatz wirtschaftlicher zu machen – besonders im ländlichen Raum. Zusätzlich werden Informationsangebote, zum Beispiel für Touristinnen und Touristen, integriert, um den Fahrgastkomfort zu erhöhen“, erläutert der Projektleiter Prof. Hauke Schramm von der HAW Kiel.
Weitere Verbundpartner sind die TU Hamburg und das Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) GmbH. Bis Oktober 2027 erhalten die Projektpartner rund 455.000 EUR, um die technischen Komponenten zu entwickeln, zu integrieren und in realitätsnahen Tests zu erproben sowie aus Nutzersicht zu bewerten. zur Projektbeschreibung von ISA
Maßnahmen zur Inwertsetzung der Strecke Malente-Lütjenburg abgeschlossen
Die Bahnstrecke Malente–Lütjenburg kann zukünftig auch wieder von richtigen Zügen befahren werden. Nach intensiven Arbeiten im Februar und März 2026 konnten die Inwertsetzungsarbeiten Ende April erfolgreich abgeschlossen werden.
Gleiskörper grundlegend ertüchtigt
Herzstück der Maßnahmen war die umfassende Sanierung des Gleiskörpers. Rund 450 Tonnen Schotter wurden eingebaut, um die Stabilität und Tragfähigkeit des Unterbaus dauerhaft zu sichern. Parallel dazu wurden zahlreiche marode Holzschwellen identifiziert und durch neue Schwellen ersetzt. Außerdem wurden mit speziellen Stopfmaschinen Gleislagefehler systematisch behoben, die sich über die Jahre des eingeschränkten Betriebs angesammelt hatten.
Haltepunkte und Bahnsteige wiederhergestellt
Daneben wurden auch die Haltepunkte entlang der Strecke in Stand gesetzt. Bahnsteige an mehreren Stationen wurden wiederhergerichtet, sodass künftig auch Fahrgäste sicher ein- und aussteigen können. Ergänzt wurden die Maßnahmen durch notwendige Vegetationsrückschnitte entlang der Trasse, um die Lichtraumprofile zu gewährleisten.
Finanzierung und Engagement
Die Maßnahmen wurden durch die beiden AktivRegionen Schwentine Holsteinische Schweiz und Ostseeküste sowie der Stadt Lütjenburg aus Mitteln des Europäischen Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanziell gefördert. Tatkräftige Unterstützung leisteten darüber hinaus zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Vereins Historische Eisenbahn Holsteinische Schweiz. „Nur mit der ehrenamtlichen Unterstützung war diese Mammutaufgabe zu bewältigen“, sagt Sven Ratjens, Mitglied des operativen Managements von REAKT Innovationscommunity, der selbst im Verein aktiv ist und zudem Geschäftsführer der Hein Lüttenborg Bahnstreckenverwaltungsgesellschaft mbH (HLB) ist.
Save the Date! REAKT-Communitytreffen am 8.10.2026
Sie sind daran interessiert, den Schienenverkehr individueller, attraktiver, sicherer und wirtschaftlicher zu gestalten? Sie wollen, dass der ländliche Raum wieder zuverlässig angebunden wird?
Erfahren Sie bei einem entspannten Austausch mehr über die REAKT Innovationscommunity und ihre Forschungsprojekte.
Begegnung, Experiment, Offenheit: REAKT hat eigenes Erscheinungsbild
Die REAKT Innovationscommunity hat nun ein eigenes Erscheinungsbild. Das Design umfasst ein neu gestaltetes Logo, eine eigenständige Farbwelt sowie eine typografische Linie.
Das neue REAKT-Logo visualisiert den produktiven Austausch unterschiedlicher Akteure, Disziplinen und Perspektiven – jene Qualität, die im Kern der Innovationscommunity steht. Ein bewusst gestalteter Zwischenraum im Zeichen symbolisiert sowohl die reale Strecke als Forschungsraum als auch den offenen Raum für Experiment und Zusammenarbeit.
REAKT bei der 8. Konferenz Bahntechnik 2026
Die 8. Konferenz Bahntechnik 2026 am 12. Februar 2026 stand ganz im Fokus von REAKT. Akteur:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft stellten ihre förderwürdigen FuE-Projekte vor, in denen sie gemeinsam zukunftsweisende Lösungen für neue Mobilität im ländlichen Raum entwickeln.
Hier gehts zum Rückblick des Veranstalters mit allen Vorträgen, Fotos und Statements.
Technik meets Design - Vortrag von Prof. Heiner Monheim
Am 22. Januar 2026 hat Prof. Heiner Monheim an der Muthesius Kunsthochschule "Strategiefragen der Bahnentwicklung" vorgestellt. Der Verkehrswissenschaftler ist Mitglied des Strategischen Managementsteams von REAKT. Monheim hat mit seinem Fachvortrag einen Baustein geliefert, um den interdisziplinären Ansatz der REAKT-Innovationscommunity mit Leben zu füllen. Die Kunsthochschule ist Projektpartner, denn Design und Kommunikation gehören zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren für die Attraktivität eines zukunftsträchtigen Schienenverkehrs.
Treffen der Innovationscommunities in Leipzig
Prof. Dr. Reinhard von Hanxleden und Prof. Dr. Heiner Monheim haben beim Treffen der DATIpilot-Communities REAKTiny, das 1:32-Modell einer Schienenfahrzeugsensorplattform vorgestellt. 20 Innovationscommunities waren in Leipzig vertreten - das ergab jede Menge Austauschmöglichkeiten.
REAKTiny ist 500 g leicht und ein Gemeinschaftsprodukt der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der HAW Kiel und der Muthesius Kunsthochschule.
Sechs Projekte für förderwürdig erklärt
Nach intensiver Prüfung hat der REAKT-Beirat gemeinsam mit dem Strategischen Managementteam sechs Projekte für förderwürdig erklärt. Die ausgewählten Projekte greifen zentrale Themen der REAKT-Innovationscommunity auf, ihr Gesamtfördervolumen beträgt 2,5 Millionen Euro. Im nächsten Schritt stellen diese Projekte Förderanträge im DATIpilot-Förderprogramm des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
DataTrain gestartet
Das erste REAKT DATI-Projekt ist am 1. April 2025 gestartet. Den drei Partnerorganisationen HAW Kiel, CAU Kiel und Muthesius Kunsthochschule entwickeln technologische Ansätze in den Themenbereichen autonomer Schienenverkehr, intelligente Bahntechnik, digitale Zwillinge sowie eine Wissensplattform. Dafür stehen in den nächsten zwei Jahren rund 640.000 Euro zur Verfügung.